Blockchain – der nächste grosse Hype
Jeder spricht darüber,
aber kaum einer kann erklären, was es damit auf sich hat. Blockchain ist gerade
im Begriff, das Prinzip von Transaktionen im Internet grundlegend zu verändern
und Banken auf lange Sicht überflüssig zu machen.
Das Thema ist ziemlich abstrakt und im Netz finden sich alle
möglichen Erklärungen. Am einleuchtendsten erscheint uns hierbei aber die Beschreibung
des Prinzips im Artikel
vom Techexperten Jamie Skella auf LinkedIn: Er vergleicht die Blockchain
einfachhalber mit einem Kassenbuch. Jede Transaktion zwischen Sender und
Empfänger wird in das Kassenbuch eingetragen. Im Unterschied zur klassischen
Buchhaltung werden die Transaktionen jedoch nicht zentral in einem Aktenschrank
oder einer lokalen Datenbank gespeichert, sondern Kopien auf abertausenden
Privatcomputern und Geschäftsservern erstellt. Wenn nun ein neuer Eintrag ins
Kassenbuch aufgenommen wird, erscheint diese Position auch auf allen anderen
Kassenbüchern.
Hier wird’s interessant: Erst wenn alle Computer, auf denen
die Kopien erstellt sind, den Eintrag authentifizieren, ist die Transaktion
auch gültig. Die Einträge lassen sich nicht manipulieren und bleiben somit für
immer unveränderlich. Wichtig zu erwähnen ist, dass die Transaktionsparteien zu
jeder Zeit anonym bleiben, ausser sie wünschen es anders. Somit ist ausschliesslich
die Kontrolle über die Transaktion über Blockchain geregelt – dadurch entfällt
die Notwendigkeit eines Mittelmannes. Dies ist ein grosser Unterschied zum
heutigen System, in dem Finanzgeschäfte von der Öffentlichkeit nicht eingesehen
werden können und Banken die Deklarierungshoheit obliegt. Blockchain verspricht
also einerseits mehr Sicherheit aufgrund der mehrfachen Authentifizierung und
andererseits mehr Transparenz, weil sich die Transaktionen zu jeder Zeit
nachvollziehen lassen.
Es ist jedoch nicht nur eine
Revolution des Finanzsystems - auch unsere digitale Identität könnte durch
Blockchain endlich zweifelsfrei festgestellt werden. Demokratie könnte nun auch
online gelebt werden. Natürlich müssen noch viele Sachen geklärt und jegliche
Arten von Betrug verhindert werden, bevor sich die neue Technologie global
etablieren kann.
Zu guter letzt, hier ein Blog der sich ebenfalls diesem spannenden Thema widmet, können wir empfehlen zu lesen ;)
Zu guter letzt, hier ein Blog der sich ebenfalls diesem spannenden Thema widmet, können wir empfehlen zu lesen ;)
Auf bald,
Joel & Roger👋


Kommt es gut, wenn nicht mehr der Staat für unsere Identität zuständig ist, sondern ein sich selber verwaltendes System? In der Geschichte der Informatik, die ja noch vergleichsweise jung ist, hat sich gezeigt, dass es nur eine einzige Gewissheit gibt: keine absolute Sicherheit.
AntwortenLöschenAuf der einen Seite sind intelligente Leute, nehmen wir zum Beispiel Mathematiker, die erfinden Algorithmen und Verschlüsselungen, die weder Maschine noch Menschen entschlüsseln können. Auf der anderen Seite gibt es intelligente Menschen, nehmen wir zum Beispiel auch Mathematiker, die entwickeln die Mathematik weiter und werden gescheiter als jene, die Verschlüsselungen erfinden. Ja, und dann gibt es Dritte, nehmen wir als Beispiel Menschen die nichts Gutes im Schilde führen, die bedienen sich des Fortschritts und klauen dass sich die Balken biegen. Wie gesagt, eines ist sicher: Sicher ist nichts.