Big Data als Hoffnungsträger der Unternehmensrentabilität


Big Data – eine enorme und kaum vorstellbare Anzahl an Daten, die sich schnell im Tera- oder Exabyte- Bereich bewegt. Pro Jahr werden ca. 16,3 Zettabyte auf der ganzen Welt an Daten produziert. Kleiner Vergleich: Vom Ursprung der Zeit bis ins Jahr 2003 bestehen abgespeicherte Daten in der Grösse von 5 Exabyte, was ca. 0,005 Zettabyte entspricht. Einen Grossteil dieser Entwicklung ist mit dem Internet of Things (IoT) verknüpfbar. Das IoT besteht aus allen Geräten, die mit dem Internet verbunden sind und die Möglichkeit haben, Daten zu versenden. Sobald man demzufolge im Internet surft, ein Bahnticket am Billettautomat kauft oder schon nur den Aufzug zuhause benutzt, werden Daten erfasst und weitergeleitet. Firmen sammeln diese Daten nicht nur um ihre Kunden näher kennenzulernen, sondern um ebenso einen Wettbewerbsvorteil zu generieren.

Vergleich der Speicherkapazität


Mögliche Datengliederungen anhand Metadata
Jedoch sind diese Daten häufig auf den ersten Blick nicht deutlich sichtbar, denn sie können geordnet sowie ungeordnet erfasst werden. Damit die Daten also zunächst benutzt werden können, müssen sie geordnet werden. Eine nützliche Anwendung zeigt die Verwendung von Metadata – einem Datensatz, welcher andere Daten beschreibt.


Drei wichtige Charakteristiken von Big Data sind die drei V’s: Volume, Velocity und Variety – also die Menge, die Umlaufgeschwindigkeit und Vielfalt. Die SAS, einer der prominentesten Firmen im Bereich Big Data, beschreibt zwei weitere Merkmale: Schwankungen und Komplexität.

Dank der Entwicklung von Auswertungstools ist es aber heute innert wenigen Sekunden möglich, eine Statistik zu erstellen. Dies dauerte noch vor zehn Jahren einen ganzen Arbeitstag und beinhaltete viele mühselige Kalkulationen. Letzte Woche hatten wir im Modul Digital Marketing die Möglichkeit mit zwei Herren von der Firma SAS einen Einblick in die Big Data Welt zu bekommen. Während zwei Stunden durften wir an  einem Firmen-Datensatz tüfteln , und uns wurde  nicht nur die Relevanz von Big Data ersichtlich, denn nicht nur das Top Management ist an den vergangenen Resultaten und möglichen Voraussichten interessiert. Auch Produkt-Manager können nützliche Informationen über spezifische Details ihrer Produkte erfahren und Prozesse damit optimieren.

Doch nicht die gesamte Gesellschaft freut sich über die Entwicklung der Datenübertragungen, da viele Daten von Privatpersonen erhoben werden, was den Schutz der Privatsphäre in Frage stellt. Viele befürchten, dass ihre Daten möglicherweise verkauft werden oder durch die Sammlung unfairer Analysen durchgeführt werden, was zu Diskriminationen führe. Was aber sicher ist: die Schnitzeljagd der Datensammlung hat gerade erst begonnen. Im Jahr 2025 soll die jährliche Datensammlung 180 Zettabyte (=180 Trillionen Gigabyte) betragen.

Falls Ihr mehr Details zu Big Data erfahrt möchtet, raten wir euch in den Blog unseres Dozenten, Prof. Bruno Bucher, zu schauen.


Was sind eure Meinungen zur gegenwärtigen Big Data Entwicklung und deren Schnittstelle mit der Privatsphäre? Wir freuen uns über eure Kommentare!

Bis bald 😄

Joel & Roger



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